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Bekomme ich einen Ernährungsplan?

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Bekomme ich einen Ernährungsplan?

Essen ist ein sehr persönliches Thema und wir alle wissen wie unterschiedlich Geschmäcker sind.

Da ich nicht wissen kann was gut für Sie ist, erstelle ich keine Ernährungspläne. Ich bin nicht die Expertin für Ihren Körper, sondern ich begleite Sie wieder zum Experten für Ihren eigenen Körper zu werden. Von dieser Entwicklung können Sie langfristig profitieren.

In bestimmten Situationen kann es hilfreich sein gemeinsam einen Ernährungsplan zu erarbeiten. Sozusagen als Geländer, welches Sicherheit und Halt gibt. Diesen entwickeln wir gemeinsam auf Grundlage von Ihren (Essens-) Bedürfnissen und ihrer Essgeschichte.

Wie lange dauert die Ernährungstherapie?

Ich sage immer: „Es dauert so lange wie wir brauchen.“

Das heißt ich lege die Anzahl der Sitzungen vorab nicht fest. Für das Erstgespräch plane ich 90 Min. ein und für die Folgegespräche jeweils 60 Min. Je nachdem an welchem Thema wir gerade arbeiten, kann eine Sitzung auch schon einmal kürzer oder länger sein. Die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen werden mit der Zeit länger, wobei wir uns hier auch immer nach Ihrem Bedarf richten.

Ein Teil unserer Arbeit ist es neue Gewohnheiten zu etablieren. Für die Automatisierung einer neuen Gewohnheit brauchen wir im Schnitt 66 Tage. Entwicklungsprozesse brauchen  Zeit.

Hier ein lesenswerter Artikel aus der Zeit: https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/02/Psychologie-Gewohnheiten

Wieviel kostet eine Ernährungstherapie?

Mein Stundensatz (60 Min.) beträgt 80€ und ich rechne im 15 Min. Takt ab. Für das Erstgespräch plane ich 90 Min. ein und für die Folgegespräche jeweils 60 Min. Individuelle Vereinbarungen sind möglich.

Die Berechnung der Kosten erfolgt nicht nach der Gebührenordnung für Ärzte, da Oecotrophologen nicht den Heil- und Hilfsberufen zugeordnet werden. Die Leistungssätze richten sich nach den Honorarempfehlungen für Ernährungstherapie des BerufsVerbandes Oecotrophologie e.V. (VDOE).

Werden die Kosten einer Ernährungstherapie von der Krankenkasse übernommen?

Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich in der Regel an den Kosten. Voraussetzung ist, dass eine sogenannte „Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung“ vorliegt. Dies ist ein formloses Rezept, welches z.B. Hausärzt*innen, Frauenärzt*innen, Fachärzt*innen für Psychiatrie und -psychotherapie oder Gastroenterolog*innen ausstellen können. Eine Vorlage hierfür schicke ich Ihnen gerne via Email zu.

Die Kostenübernahme ist abhängig von der Krankenkasse und kann sich in ihrer Höhe von Krankenkasse zu Krankenkasse stark unterscheiden. Deshalb beantrage ich gerne für Sie vor dem Erstgespräch einen Kostenerstattungsbescheid. Aus diesem geht hervor in welcher Höhe die Kosten übernommen werden. Liegt der Kostenerstattungsbescheid zum Erstgespräch noch nicht vor, kann es sein, dass die Kosten für das Erstgespräch von der Krankenversicherung nicht übernommen werden.

Sollten Sie privat versichert sein erkundigen Sie sich bitte vorab bei Ihrer Krankenversicherung, ob und in welcher Höhe die Kosten einer Ernährungstherapie übernommen werden.

Zudem ist die Ernährungstherapie beihilfefähig. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier: https://www.vdoe.de/wp-content/uploads/2020/11/Ernaehrungstherapie-ist-beihilfefaehig-Bund-NRW-Beihilfe_VDOE_Informationen_Ablauf_Ernaehrungstherapie_Beihilfe_2020_02.pdf

Was ist der Unterschied zwischen Ernährungsberatung und Ernährungstherapie?

Zunächst einmal sind die Begriffe Ernährungsberatung und Ernährungstherapie nicht geschützt. So können die damit verbundenen Leistungen auch ohne die nötige Qualifikation angeboten werden.

Als Dipl. Oecotrophologin und zertifizierte Ernährugsberaterin /-therapeutin arbeite ich in der Regel therapeutisch. Das heißt es liegt eine Erkrankung und damit auch eine Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung mit der entsprechenden Indikation vor. Dies ist auch Voraussetzung für die Beantragung von einem Kostenerstattungsbescheid bei Ihrer Krankenversicherung.

Eine Ernährungsberatung richtet sich im Gegensatz zur Ernährungstherapie immer an gesunde Personen in besonderen Lebenssituationen (wie z. B. Schwangere, Sportler) oder Personen die Risikofaktoren wie z. B. Übergewicht vorweisen und präventiv, das heißt vorbeugend, etwas für sich und ihre Gesundheit tun wollen.

Sie bieten eine ganzheitliche Ernährungsberatung an. Was genau heißt das?

Ganzheitlich bedeutet für mich, dass ich über den Tellerrand hinausschaue. Für mich ist weniger wichtig, was auf dem Teller liegt, sondern viel mehr das, was drumherum passiert und durch welche inneren und äußeren Faktoren Essverhalten und Wohlbefinden beeinflusst werden. Unser Essverhalten ist ein bio-psycho-sozialer Prozess mit kognitiven und vor allem auch emotionalen Facetten.

Zu welchen Themen bieten Sie eine Ernährungstherapie an?

Ich habe mich auf die folgenden Themengebiete spezialisiert:

Übergewicht, Adipositas

  • auch in Kombination mit einer Essstörung, wie Binge-Eating oder Bulimie
  • Übergewicht oder Adipositas bei Lipödem und / oder Lymphödem

Essstörungen:

  • Anorexia nervosa – Magersucht
  • Bulimia nervosa – Ess-Brechsucht
  • Binge-Eating – Heißhungeranfälle, Essattacken
  • Orthorexia nervosa

Hier arbeite ich eng mit dem Bonner Zentrum für Essstörung zusammen. So können wir eine multimodale Therapie anbieten, bei der verschiedene Therapieansätze ineinandergreifen.

Zöliakie

Da ich selbst seit meiner Geburt Zöliakie habe, ist dies ein Thema welches mir besonders am Herzen liegt. Hier begleite ich Erwachsene und Kinder mit ihren Familien von der Diagnostik, über die Umsetzung der medizinischen Anforderungen, bis hin zu den sich daraus ergebenden psychosozialen Herausforderungen im Alltag.

Was bedeutet systemisch-integrative Ernährungstherapie Systeb ®?

Nach meinem Aufbaustudium der Ernährungspsychologie an der Hochschule Fulda unter Leitung von Prof. Dr. Klotter habe ich für mich die Ausbildung zur systemisch-integrativen Ernährungstherapeutin am Institut für systemorientiertes Gesundheitsmanagement (isogm) in Essen unter Leitung von Frau Heike Bornemann entdeckt. Systeb® steht für systemisch-integrative Ernährungsberatung und -therapie. Unser Motto lautet: „Begleiten statt Belehren„.

Die systemische Therapie bezieht sich auf die Grundlagen der Systemtheorie und der systemischen Familientherapie. Die Systemische Familientherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, welches den sozialen Kontext miteinbezieht.

Das Wort „systemisch“ leitet sich von dem altgriechischen Wort „systema“ ab. Systema bezeichnet einen Verbund von einzelnen Teilen, die ein zusammengehöriges, geordnetes Ganzes ergeben. Das heißt ein System besteht aus mehreren Teilen, die miteinander verbunden sind. Und wie es bereits der deutsche Physiker Werner Karl Heisenberg formulierte: „Ein Organismus ist eine Einheit, der die Fähigkeit zur Selbstheilung innewohnt – und mehr als die Summe seiner Teile.“

Das Verhalten von Menschen wird nicht isoliert aufgrund von ihren intrapsychischen Abläufen und Motiven betrachtet, sondern es erklärt sich aus den Wechselbeziehungen mit Interaktionspartnern, wie z.B. Familienmitgliedern.

Das systemische Verständnis von Therapie führt zu einer grundsätzlichen Änderung in der Haltung der Therapeutin. Ich bin nicht die Pyramidenfachfrau die Zusammenhänge bereits zu kennen glaubt und ihr Wissen nur noch auf den konkreten Fall in angemessener Weise anwendet. Als systemisch-integrative Therapeutin bin ich eine Fragerin, eine Sucherin, die voller Interesse für die Wirklichkeit und das Empfinden der Patient*innen zu verstehen versucht.  Meine Aufgabe ist es Blockaden in der Entwicklungsdynamik aufzulösen und dem System die Möglichkeit zu eröffnen sich selbst in einer Form neu zu strukturieren und zu regulieren. Hin zu mehr Leichtigkeit und Bauchgefühl.

  • Fast jedes Verhalten ist in einem bestimmten Kontext (System) sinnvoll.
  • Das System verfügt bereits über Ressourcen, die es zur Lösung seiner Probleme nutzen kann.
  • Kleine Veränderungen (an der richtigen Stelle) können im System große Wirkungen haben.
  • Die Interventionen richten sich nach dem „subjektiven Bedarf“ und nicht nur nach der „objektiven Indikation / Diagnose“

Wie können wir die Zeit, bis eine Psychotherapie startet, überbrücken?

Die Therapie bei mir ersetzt keine Psychotherapie. Ich kann für Themen sensibilisieren, die das individuelle Essverhalten beeinflussen, jedoch können wir es nicht in der Tiefe bearbeiten, wie es bei einer Psychotherapie der Fall ist.

Vielmehr kann es eine wertvolle Ergänzung zu einer bestehenden Psychotherapie sein oder auch die Zeit bis zum Beginn einer Psychotherapie überbrücken. Ich schließe mit meinem Angebot die Lücke zwischen einer klassisch-inhaltsorientierten Ernährungstherapie und der Psychotherapie. Hierbei arbeite ich eng mit meinen Kolleginnen vom Bonner Zentrum für Essstörungen e.V. zusammen.

Von Haus aus bin ich Diplom Oecotrophologin. Das heißt ich habe an der Uni Bonn Ernährungswissenschaften studiert und bis 2013 am Lehrstuhl für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet.

Da ich mich schon immer für Psychologie interessiert habe und nie „klassische“ Ernährungsberaterin werden wollte, war ich begeistert, als ich den Zertifikatsstudiengang Ernährungspsychologie unter der Leistung von Prof. Dr. Klotter an der Hochschule Fulda für mich entdeckte. Im weiteren Verlauf machte ich die Ausbildung zur systemisch-integrativen Ernährungstherapeutin (Systeb® – Begleiten statt Belehren) bei isogm in Essen.

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