Wenn die Gedanken ständig ums Essen kreisen

Bei einer Essstörung beschäftigen sich die Betroffenen ständig gedanklich und emotional mit dem Thema „Essen“. Alle Gedanken kreisen ständig um das Thema „Essen“ und es sind kaum noch für andere Themen Kapazitäten frei.

Die Übergänge zwischen einem „normalen“ und einem „gestörten“ Ernährungs- und Essverhalten sind fließend. Eine Diagnose darf nur ein Arzt oder Psychotherapeut mit Approbation stellen.

Essstörungen können zu ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden führen. Deshalb ist es wichtig, diesen Teufelskreis möglichst früh zu durchbrechen und sich Hilfe zu holen.

Psychosoziale Faktoren und die Einstellung zum eigenen Körper spielen eine bedeutende Rolle. Eine Essstörung, wie z.B. die Magersucht, kann in verschiedener Weise auftreten und ist eine vielschichtige Krankheit. Das bedeutet viele Faktoren halten das Verhalten aufrecht. Auch in der Tierwelt können wir einen der Magersucht ähnlichen Zustand beobachten. Hier scheint die frühe Trennung von der Mutter ein bedeutender Faktor für die Entstehung zu sein.

Wie wir weiterhelfen können:

Zunächst einmal: SIE SIND NICHT ALLEIN

Wenn Sie bis hierhin gekommen sind, haben Sie den ersten und schwierigsten Schritt schon geschafft.

Zusammen mit meinen Kolleginnen vom Bonner Zentrum für Essstörungen e.V. unterstützen wir Betroffene und auch Angehörige. Wir Therapeut*innen arbeiten eng zusammen und bringen viel Erfahrung zum Thema „Essstörungen“ mit.

Was wir anbieten

  • kostenlose Telefonsprechstunde
  • Orientierungsgespräch für Betroffene und Angehörige
  • Gruppenangebote für Betroffene und auch Angehörige
  • Individuelle Psychotherapie und Ernährungstherapie

Themen

  • Angst zuzunehmen
  • Drang abzunehmen
  • Gedanken kreisen ständig um das Thema „Essen“
  • Fressanfälle
  • Körperliche Überaktivität
  • Zwanghaftes Verhalten
  • Erbrechen
  • Gefühl Teufelchen auf der einen Schulter und Engelchen auf der anderen Schulter sitzen zu haben
  • Kontrolliertes, rigides Essverhalten
  • Ständiges sich zu dick fühlen
  • Angst vor Essen, insbesondere vor „ungesunden“ Nahrungsmitteln
  • Unsicherheit bei der Auswahl von Nahrungsmitteln
  • Verlangen nach Perfektion und Kontrolle
  • Gefühl, nichts wert zu sein
Hier finden Sie weitere Informationen zum Bonner Zentrum für Essstörungen und unseren Angeboten